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Das Fach

Wirtschaft-Politik (SI) und Sozialwissenschaften (SII)

„In der Sekundarstufe I des Gymnasiums hat das Fach Wirtschaft-Politik die Aufgabe, bei den Schülerinnen und Schülern ökonomische und politische Mündigkeit zu entwickeln. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre Interessen in der heutigen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mündig zu vertreten, sachkundig zu urteilen und verantwortungsvoll sowie demokratisch zu handeln.“
(Quelle:Kernlehrplan für die Sekundarstufe I Gymnasium in Nordrhein Westfalen: Wirtschaft-Politik, 1. Auflage 2019, S. 8 (Fettdruck im Original)

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In diesem Fachbereich geht es also um die Beschäftigung mit sozialen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhängen in unserer Gesellschaft. Dabei sollen zum einen ideengeschichtlich-historische Wurzeln unserer heutigen sozialen, ökonomischen, staatlichen und überstaatlichen Ordnung vermittelt werden und zum anderen auch ein Verständnis für die Konflikte geweckt werden, die sich in und aus diesen Gegebenheiten ergeben.

Das Fach Politik gehört dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld (Fächergruppe II) an. Ziel des Unterrichts ist es, sich in der komplexen gesellschaftlichen Wirklichkeit und in einer globalisierten Ökonomie zu orientieren sowie politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen und Probleme angemessen beurteilen zu können.

Die besondere Bedeutung des Fachs besteht in der Befähigung zur Wahrnehmung der verschiedenen Bürgerrollen in einer demokratischen Gemeinschaft. Durch das Fach Politik – und in der Sekundarstufe II durch das Fach Sozialwissenschaften – soll eine Entwicklung allgemeiner politischer Mündigkeit und ein vertieftes Verstehen wirtschaftlicher Zusammenhänge und ökonomisch geprägter Lebenssituationen ermöglicht werden. Der Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, sich in einer globalisierten Welt zu orientieren und politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Fragen und Probleme kompetent und situationsgerecht zu beurteilen und zu lösen. Darüber hinaus sollen sie die notwendige Handlungsbereitschaft und Handlungsfähigkeit entwickeln, in ökonomisch und politisch geprägten Lebenssituationen individuelle und kollektive Interessen wahrzunehmen.

Das Fach Sozialwissenschaften setzt in der Sekundarstufe II neu ein und gehört ebenfalls in das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld. Der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe soll zu einer wissenschaftspropädeutischen Ausbildung führen, d.h. selbstständiges Lernen und Arbeiten ermöglichen, grundlegende Einstellungen und Verhaltensweisen für wissenschaftliches Arbeiten einüben sowie Reflexions- und Urteilsfähigkeit schulen. Darüber hinaus sollen den Schülerinnen und Schülern Hilfen zur persönlichen Entfaltung in sozialer Verantwortung gegeben werden. „Zum Leitbild des Faches gehören die sozialwissenschaftlich gebildeten, zur demokratischen Auseinandersetzung und zur reflektierten Teilhabe fähigen mündigen Bürgerinnen und Bürger – als mündige Staatsbürgerinnen und -bürger, als mündige Wirtschaftsbürgerinnen und -bürger sowie als mündige Mitglieder vielfältiger gesellschaftlicher Gruppierungen. Dazu entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine umfassende sozialwissenschaftliche Kompetenz.“1

Im sozialwissenschaftlichen Unterricht werden integrativ, wie auch bereits in der Sekundarstufe I, Inhalte aus drei wissenschaftlichen Disziplinen behandelt: Ökonomie, Soziologie und Politikwissenschaft.

Die Soziologie beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Funktionsweise gesellschaftlicher Abläufe. Sie fragt aber auch danach, wie sich das Zusammenleben der Menschen ändert und warum es sich ändert und wie die zukünftige Gesellschaft aussehen könnte. Die Ökonomie geht der Frage nach, wie die Bedürfnisse der Menschen durch Güterproduktion befriedigt werden und untersucht die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftsvorgänge auf nationaler und internationaler Ebene. Die Politikwissenschaft setzt sich mit der Regelung menschlichen Zusammenlebens, mit Fragen der Erlangung von Macht und Herrschaft sowie deren Kontrolle auseinander und verdeutlicht dies am Beispiel des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland und internationaler Organisationen.

Der sozialwissenschaftliche Unterricht soll die Schülerinnen und Schüler mithin dazu befähigen, ihr Grundlagenwissen zu vertiefen und weiterzuentwickeln (Sachkompetenz), fachspezifische Arbeitsweisen zu kennen und einzuüben (Methodenkompetenz), werte- und kriteriengeleitet zu urteilen (Urteilskompetenz) sowie Handlungs- und Partizipationsmöglichkeiten zu erkennen und umzusetzen (Handlungskompetenz).

1 Kernlehrplan für die Sekundarstufe II Gymnasium/Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen: Sozialwissenschaften, 1. Auflage 2014, S.11

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