Latein

Der Fachbereich Latein stellt sich vor
1. Latein in der Sekundarstufe I
2. Latein in der Sekundarstufe II

Fachkollegium

Frau Baum

Frau Brock

Frau Lucas-Sinn

Herr Dr. Kamphausen

Herr Kraatz

Frau Porrozzi


Fachcurriculum

Fachcurriculum Latein


Latein in der Sekundarstufe I
Lehrbuch

Pontes

In den Klassen 6-7 arbeiten wir mit folgendem Buch (Beide werden durch die Schule zur Verfügung gestellt):

Pontes Gesamtband, Ausgabe ab 2016, Schülerbuch, Klett, ISBN: 978-3-12-622341-6

Pontes Gesamtband, Ausgabe ab 2016, Begleitbuch Grammatik und Vokabular, ISBN: 978-3-12-622342-3

Cursus N

In den Klassen 8-9 arbeiten wir mit folgendem Buch (Beide werden durch die Schule zur Verfügung gestellt):

Cursus Texte und Übungen, Ausgabe N, Oldenbourg, C.C. Buchner, Lindauer (ISBN: 978-3-7661-5245-9)

Cursus Begleitgrammatik, Ausgabe N, Oldenbourg, C. C. Buchner, Lindauer (ISBN: 978-3-7661-5246-9)

Die Wahl der zweiten Fremdsprache am Ende der Klasse 5

Zur Entscheidungshilfe eine Präsentation im .ppt-Format.

Beispiele aus dem Unterricht

Caesars Rheinbrücke als Diorama (Lektion 17)

Ausgangspunkt dieses altertumskundlichen Projektes in der 7. Klasse von Herrn Kamphausen (2017/2018) war Lektion 17 in unserem Lehrbuch Cursus. Auch wenn Caesar als Schriftsteller erst in der Jgst. 9 behandelt wird, bietet es sich an, die in der Lektion dargestellten architektonischen Leistungen der Römer mit dem Bau der Rheinbrücke durch Caesars Legionen zu verbinden.Damit die Bedeutung dieser Pionierleistung für die Römer als auch die Germanen deutlich wurde, versetzten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst in die Rolle eines römischen Soldaten, der vor der Herausforderung stand, den Rhein zu überqueren. Anschließend bereiteten die Schülerinnen und Schüler den Bau ihres Dioramas dadurch vor, dass sie die entsprechenden Textstellen bei Caesar (in Übersetzung) lasen, um dann eine Konstruktionsskizze zu erstellen. Nach einer Besprechung innerhalb der Gruppen, wer welche Materialien für den Bau mitbringen sollte, machten sich die Schülerinnen und Schüler in der zweiten Doppelstunde an die Arbeit. In der darauffolgenden Doppelstunde stellten die Gruppen ihre Miniaturbrücken fertig, so dass zum Abschluss der Rheinbrückenbau in seiner Funktion als Abschreckungsmanöver seitens der Römer gewürdigt werden konnte. Bevor das Projekt evaluiert wurde, erfolgte zudem ein Vergleich mit dem Wesen des Brückenbaus heutzutage. Bei dem Gespräch am Ende kam heraus, dass es für die Schülerinnen und Schüler durchaus eine reizvolle Abwechslung ist, sich auf diesem Weg mit altertumskundlichen Themen auseinanderzusetzen.

Bundeswettbewerb Fremdsprachen Latein

Die Anforderungen in den Wettbewerbsaufgaben sind so gestaltet, dass sie im 4. Lernjahr Latein bewältigt werden können. Eine Zulassung bereits im 3. Lernjahr ist nicht ausgeschlossen. Der Wettbewerb wird in
zwei Formen angeboten: Einzelwettbewerb: In fünf verschiedenen Aufgabentypen findet sich eine Mischung von Aufgabenstellungen, wie sie für den altsprachlichen Unterricht typisch sind, mit solchen, die ehr für die modernen Fremdsprachen verwendet werden. Diese Aufgaben haben sich in Jahren hervorragend bewährt.

Eine Arbeitsgemeinschaft bereitet Schülerinnen und Schüler, die gern am Wettbewerb teilnehmen möchten, immer im ersten Schulhalbjahr auf den Wettbewerb vor.

Gruppenwettbewerb: Eine Schülergruppe, bestehend aus mindestens 6 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern, wählt das Thema einer Gruppenarbeit, ebenso die Art der Präsentation. Voraussetzung ist, dass die Texte überwiegend in lateinsiche Sprache abgefasst werden. Die Lehrerin bzw. der Lehrer fungieren als Beraterin bzw. Berater.

Mehr unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de


Latein in der Sekundarstufe II
Hinweise zum Erwerb des Latinums

Das Latinum ist die Definition eines Standards an Kenntnissen und Kompetenzen im Umgang mit lateinischen Texten hinsichtlich der Fähigkeit, lateinische Originaltexte zu verstehen und zu übersetzen. Der Nachweis des Latinums wird bei der Zulassung zum Studium bzw. bei der Zulassung zum Examen in zahlreichen Fächern gefordert, und zwar sowohl in Studiengängen, die mit einem Staatsexamen abschließen, wie auch bei hochschulinternen Prüfungen (Magister, Promotion). An den einzelnen Universitäten in NRW und den übrigen Bundesländern gelten hinsichtlich des Latinums unterschiedliche Bedingungen. In der Regel können über die Homepages der jeweiligen Universitäten die konkreten Bedingungen abgefragt werden.

Das Latinum ist eine Qualifikation, die bei Lateinbeginn ab Klasse 6 am Ende der Jahrgangsstufe E10 erworben werden kann. Voraussetzung für die Zuerkennung des Latinums ist in diesen Fällen, dass im jeweils letzten Kurshalbjahr mindestens ausreichende Leistungen erzielt worden sind. Das Latinum wird auf dem Abgangs- oder Abschlusszeugnis bescheinigt.

Folgende Regelungen zum Erwerb des Latinums bei ganzjährigem Auslandsaufenthalt in der Jahrgangsstufe EF

Nach der Rückkehr von einem ganzjährigen Auslandsaufenthalt kann durch die Teilnahme am Unterricht der Jahrgangstufe EF (ab 6) das Latinum erworben werden, wenn der Kurs am Ende mit ausreichenden
Leistungen abgeschlossen wird.

Ist eine Teilnahme an diesem Kurs nicht möglich, gibt es eine Feststellungsprüfung mit einer zentral gestellten schriftlichen und einer dezentral an der jeweiligen Schule gestellten mündlichen Aufgabe (s. unten). Termin dafür ist das Ende des unmittelbar folgenden Schuljahres, jedoch spätestens am Ende des übernächsten Schuljahres, also am Ende der Jahrgangsstufe Q1.

Eine dritte Möglichkeit besteht nur für Schülerinnen und Schüler, die in den Zeugnissen der Halbjahre 8.1, 8.2 und 9.1 im Fach Latein mindestens gute Leistungen haben und die für ein ganzes Schuljahr in der Jahrgangsstufe EF beurlaubt sind. Diese können schon vor Beginn des Auslandsjahres eine Prüfung ablegen, und zwar am Ende der Klasse 9. Dazu werden sie nach eingehender Beratung des Schülers/der Schülerin
sowie der Eltern spätestens bis zum 15. März des Schuljahres, in dem die Prüfung stattfindet, angemeldet.

Die Prüfung umfasst eine 3-stündige Klausur und eine mündliche Prüfung im Umfang von 15-20 Minuten. Die Aufgaben der schriftlichen Prüfung stellt die obere Schulaufsichtsbehörde. Die mündliche Prüfung wird von der Schule durchgeführt.

Auf Anfrage geben die Bezirksregierungen ab dem 15. Oktober den Termin für die schriftliche Prüfung sowie 2 Rahmenthemen gemäß Kapitel 2212 des Lehrplans für das Fach Latein in der gymnasialen Oberstufe
bekannt. Die Schulaufsciht nennt die zentralen Autoren, an denen die einzelnen Kursthemen zu entfalten sind und deren Erarbeitung für die Prüfung vorausgesetzt wird. Die Aufgaben für die schriftliche Prüfung
wird einem der beiden Rahmenthemen entnommen. Für die mündliche Prüfung ist das andere Rahmenthema die Grundlage.

Die Vorbereitung auf die Prüfung liegt in der Verantwortung des Prüflings und der Erziehungsberechtigten. Ein Anspruch auf ein zusätzliches Unterrichtsangebot besteht nicht.

Mehr Informationen zum Latinum finden Sie hier.

Beispiele aus dem Unterricht

In unserem Lateinunterricht bei Herrn Dr. Kamphausen (2014/2015) übersetzten und besprachen wir im zweiten Halbjahr der Einführungsphase die Metamorphosen des Dichters Ovid. Diese enthalten sehr viele Verwandlungsgeschichten, so dass es nicht möglich ist, sie alle im Unterricht anzusprechen. Dennoch sollte es uns möglich werden, weitere Einblicke in diese Erzählungen zu bekommen.

Hierzu haben wir uns in unserem Kurs in Gruppen mit maximal vier Personen zusammengeschlossen und innerhalb dieser Gruppen jeweils eine weitere Verwandlungsgeschichte neben dem regulären Unterrichtstoff inhaltlich kreativ dargestellt: z. B. in einer Fotostory oder Verfilmung. Zu den Metamorphosen, die von den Gruppen bearbeitet wurden, gehören: Philemon und Baucis, Orpheus und Eurydike, Apoll und Daphne, Jupiter und Io, Narciss und Echo und Deucalion und Pyrrha.

Certamen Carolinum

Dieser Wettbewerb wird getragen von dem Verein der Freunde des altsprachlichen Unterrichts aud der Antike e.V. in Aachen. In Erinnerung an Karl den Großen trägt der Wettbewerb auch den Namen „Carolinum“.

Dieser Wettbewerb ist zugänglich für Schülerinnen und Schüler, die in der gymnasialen Oberstufe Latein als fortgeführte Fremdsprache belegt haben. Er besteht aus folgenden Teilen:

1. Runde: Essay zu einem von mehreren Themen aus dem Lateinischen

2. Runde: Übersetzungsklausur (ca. 200 Wörter Originaltext mit Hilfen in 3 Zeitstunden)

3. Runde: Vortrag zu einem selbst gewählten Thema mit anschließender Befragung durch die Jury und Diskussion.

Dazu kommt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Endrunde noch ein Auswahlgespräch entsprechend dem Reglement der Studienstiftung der Deutschen Volkes.

Ein erster Einstieg in diesen Wettbewerb ist ab der Jahrgangsstufe EF möglich.

Mehr Informationen zum Certamen Carolinum finden Sie hier.

(Porr)