Jugend debattiert – 3. Platz für GSG-Vertreter im Regionalfinale

Am 23.2.2018 fand unter Beteiligung mehrerer GSG-Schülerinnen und -Schüler der Regionalwettbewerb Arnsberg 1 von Jugend debattiert statt. Als Zweitplatzierter der Regionalqualifikation am Vormittag durfte unser Schulsieger Alexander Fischer an der dortigen Finaldebatte zur Frage, ob Videoüberwachung auf Bahnhöfen mit automatisierter Gesichtserkennung ausgestattet werden solle, teilnehmen und erreichte einen sehr erfreulichen dritten Platz.

Denn insgesamt waren am Wettbewerb in dieser Altersgruppe 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Region beteiligt, darunter auch Stella Vucemilovic, die das Finale nur knapp verpasste. In der Altersgruppe II wurde das GSG durch Filip Vasileski vertreten. In einer langjährigen Tradition stand der Einsatz von insgesamt drei ausgebildeten Jurorinnen und Juroren aus der Schülerschaft – das GSG ist hier nach wie vor in einer Vorreiterrolle und hilft so den Organisatoren dabei, die Wettbewerbsregeln hinsichtlich der Beteiligung von Schülerinnen und Schülern zu erfüllen.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist eine der ältesten Projektschulen von Jugend debattiert, das eine Initiative des Bundespräsidenten ist und unter seiner Schirmherrschaft steht. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Seit über zehn Jahren fördert Jugend debattiert sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. Jugend debattiert ist mit bundesweit über 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das größte privat finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Der Wettbewerb findet zunächst auf Schul-, Regional-, und Landesebene statt. Höhepunkt ist das Bundesfinale, bei dem die besten Debattantinnen und Debattanten aus ganz Deutschland in Berlin aufeinandertreffen. Ab Regionalebene erhalten Siegerinnen und Sieger, in diesem Fall vom Land Nordrhein-Westfalen, als Preise mehrtägige Seminare bei Jugend-debattiert-Trainern, die sie auf die jeweils nächste Wettbewerbsebene vorbereiten. Bundessiegerinnen und -sieger werden in das Alumniprogramm von Jugend debattiert und das Programm fellows & friends der Hertie-Stiftung aufgenommen.

(BERG/BLOT, 26.2.2018)