Überzeugend argumentiert und gut präsentiert: Schulsieger von Jugend debattiert stehen fest

Am Freitag, dem 31.1.2020, fanden in der Aula des Geschwister-Scholl Gymnasiums die beiden Finaldebatten der acht besten Teilnehmer/-innen der Schule statt. Vorausgegangen war ein Qualifikationswettbewerb mit insgesamt 24 Schülerinnen und Schülern. Ermittelt wurde, wer zu vorgegebenen Fragestellungen die überzeugendsten Argumente entwickeln konnte. Denn es ist Teil der Idee von Jugend debattiert, dass die Schülerinnen und Schüler jeweils eine bestimmte Position zu einer Streitfrage vertreten, die nicht unbedingt ihrer eigenen Meinung entspricht.

Da die Jugendlichen allerdings die Streitfragen vorher erfahren, können sie sich Argumente zurechtlegen und sich auf die möglichen Argumente der Gegenseite einstellen. Für das Publikum, das in diesem Jahr wiederum die achten und neunten Klassen sowie Teile der Oberstufe umfasste, entsteht im besten Fall ein ausgewogenes Bild der Sache – so kann es sich eine Meinung darüber bilden. Auch in diesem Jahr standen aktuelle Themen im Mittelpunkt: Die Altersgruppe II prüfte, ob ein Verbot von SUVs in Innenstädten sinnvoll sei, während die Altersgruppe I die Vor- und Nachteile eines Schulfachs „Ökologisches Verhalten“ zu beleuchten hatte.

Durch die hohe Qualität der gezeigten Debatten wurde deutlich, dass die Finalistinnen und Finalisten von Jugend debattiert immer schon Siegerinnen und Sieger sind. Für den jeweiligen Regionalwettbewerb in Dortmund qualifizierten sich Julius Röhrens (Klasse 9) und Elli Köhler (Klasse 8) sowie Florian Korte und Celina Garcia (beide Jahrgangsstufe EF) mit herausragenden Leistungen. Wir gratulieren herzlich zum Sieg auf Schulebene! Die weiteren Plätze gingen an Laura Sophie Schmidt und Thea Budich (beide Klasse 9) sowie an Emilia Reimann und Elina Richter (beide Jahrgangsstufe EF).

Die Bläserklasse 6a sorgte mit einem gelungenen Premierenauftritt, was das Schulfinale angeht, für viel Schwung im Saal, bevor die Siegerehrung begann. Der reibungslose Ablauf ist ebenso zahlreichen anderen Mitwirkenden zu verdanken.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist eine der ältesten Projektschulen von Jugend debattiert, das eine Initiative des Bundespräsidenten ist und unter seiner Schirmherrschaft steht. Seit letztem Jahr fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt. Partner sind die Hertie Stiftung und die Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Seit über zehn Jahren sorgt Jugend debattiert für sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. Es ist mit bundesweit über 200 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das größte privat finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Der Wettbewerb findet zunächst auf Schul-, Regional-, und Landesebene statt. Höhepunkt ist das Bundesfinale, bei dem die besten Debattantinnen und Debattanten aus ganz Deutschland in Berlin aufeinandertreffen. Ab der Regionalebene erhalten Siegerinnen und Sieger, in diesem Fall vom Land Nordrhein Westfalen, als Preise mehrtägige Seminare bei Jugend-debattiert-Trainern, die sie auf die jeweils nächste Wettbewerbsebene vorbereiten.

Bundessiegerinnen und -sieger werden in das Alumniprogramm von Jugend debattiert und das Programm fellows & friends der Hertie-Stiftung aufgenommen.

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.


Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter

www.jugend-debattiert.de

Ansprechpartner auf Schulebene ist Sebastian Berg, E-Mail: berg@jugend-debattiert-nrw.de

(BERG/BLOT, 8.2.2020)