Caesars Rheinbrücke als Diorama

Ausgangspunkt dieses altertumskundlichen Projektes war Lektion 17 in unserem Lehrbuch Cursus. Auch wenn Caesar als Schriftsteller erst in der Jgst. 9 behandelt wird, bietet es sich an, die in der Lektion dargestellten architektonischen Leistungen der Römer mit dem Bau der Rheinbrücke durch Caesars Legionen zu verbinden.

Damit die Bedeutung dieser Pionierleistung für die Römer als auch die Germanen deutlich wurde, versetzten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst in die Rolle eines römischen Soldaten, der vor der Herausforderung stand, den Rhein zu überqueren. Anschließend bereiteten die Schülerinnen und Schüler den Bau ihres Dioramas dadurch vor, dass sie die entsprechenden Textstellen bei Caesar (in Übersetzung) lasen, um dann eine Konstruktionsskizze zu erstellen. Nach einer Besprechung innerhalb der Gruppen, wer welche Materialien für den Bau mitbringen sollte, machten sich die Schülerinnen und Schüler in der zweiten Doppelstunde an die Arbeit. In der darauffolgenden Doppelstunde stellten die Gruppen ihre Miniaturbrücken fertig, so dass zum Abschluss der Rheinbrückenbau in seiner Funktion als Abschreckungsmanöver seitens der Römer gewürdigt werden konnte. Bevor das Projekt evaluiert wurde, erfolgte zudem ein Vergleich mit dem Wesen des Brückenbaus heutzutage. Bei dem Gespräch am Ende kam heraus, dass es für die Schülerinnen und Schüler durchaus eine reizvolle Abwechslung ist, sich auf diesem Weg mit altertumskundlichen Themen auseinanderzusetzen.

(KAMP, 21.03.2017)