Wettbewerbe

Känguru: Mathematik-Wettbewerb am GSG Wetter

Jeden dritten Donnerstag im März ist es soweit: dann hüpft wieder das Känguru der Mathematik durch etwa 9.000 deutsche Schulen – und natürlich hüpfen wir am GSG mit! Seit mittlerweile fast zehn Jahren pflegen wir diese Tradition und freuen uns alljährlich über die rege Teilnahme von mehr als 250 Schülerinnen und Schülern, die sich im Rahmen dieser Veranstaltung der Mathematik auf etwas andere Art und Weise nähern wollen.

Denn das Ziel dieses Wettbewerbs ist in allererster Linie, Jugendlichen die schönen Seiten der Mathematik nahe zu bringen: die Aufgaben sind so konzipiert, dass sie Freude am (mathematischen) Denken und Arbeiten (im sehr weiten Sinne) wecken bzw. unterstützen sollen.

Die Problemstellungen sind darum fast durchweg sehr anregend, bisweilen erheiternd und vor allem meist abseits des Erwarteten oder aus dem Unterricht Bekannten. Die bei Schülerinnen und Schülern häufig vorhandene Furcht vor den trockenen und zu regelhaften Seiten der Mathematik soll dadurch aufgebrochen oder wenigstens gelockert werden.

Selbstverständlich erhalten nicht alle Jahrgangsstufen die gleichen Aufgaben: vielmehr sind diese auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten. Übergreifend gibt es aber in jeder der Klassenstufengruppen drei Schwierigkeitsstufen, die mit je 3, 4 bzw. 5 Punkten bewertet werden. Dabei sind die Aufgaben so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden; hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen sind und die sich sehr gut eignen, mathematische Arbeitsweisen - unterhaltsam - zu trainieren.

Darüber hinaus geben die kleinen mathematischen Probleme der Aufgaben genug Stoff für eine kurzweilige und gewinnbringende Beschäftigung mit einer ganzen Reihe mathematischer Themen und regen zum Weiterdenken über den reinen Wettbewerb hinaus an. Sie sollten in Kleingruppen und Arbeitsgemeinschaften, in der Familie, in Vertretungsstunden oder auch, wenn es gut passt, direkt im Unterricht - und dann natürlich auch ohne Vorgabe von Antworten - Verwendung finden.

Eine Besonderheit des Wettbewerbs besteht darin, dass er mit Multiple-Choice-Aufgaben arbeitet. So haben die Teilnehmer die Chance auch intuitiv zu arbeiten und eine vermutete oder auch nur erahnte Lösung nicht schriftlich exakt begründen zu müssen. Das nimmt dem Wettbewerb viel vom Charakter eines Tests und macht ein Gutteil seiner Attraktivität aus.

Wem das noch nicht genügt, der kann sich auch auf eine Vielfalt an Preisen freuen, die von Puzzles über Bücher bis zu Experimentierkästen reichen. Wer besonders erfolgreich abgeschnitten hat, dem winkt sogar eine „Fortsetzung“ des Wettbewerbs auf höherer Ebene.

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen-Latein

Wettbewerb für die Sekundarstufe I

Die Anforderungen in den Wettbewerbsaufgaben sind so gestaltet, dass sie im 4. Lernjahr Latein bewältigt werden können. Eine Zulassung bereits im 3. Lernjahr ist nicht ausgeschlossen. Der Wettbewerb wird in zwei Formen angeboten:

Einzelwettbewerb: In fünf verschiedenen Aufgabentypen findet sich eine Mischung von Aufgabenstellungen, wie sie für den altsprachlichen Unterricht typisch sind, mit solchen, die ehr für die modernen Fremdsprachen verwendet werden. Diese Aufgaben haben sich in Jahren hervorragend bewährt.

Gruppenwettbewerb: Eine Schülergruppe, bestehend aus mindestens 6 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern, wählt das Thema einer Gruppenarbeit, ebenso die Art der Präsentation. Voraussetzung ist, dass die Texte überwiegend in lateinsiche Sprache abgefasst werden. Die Lehrerin bzw. der Lehrer fungieren als Beraterin bzw. Berater.

Mehr unter

www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de


 

Finis coronat opus – Ein hervorragender zweiter Platz beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen Latein

Nachdem dieses Jahr vier Schülerinnen der Jahrgangsstufe neun des GSG, Andrea B., Julia K., Marie S. und Gizem Z., am Bundeswettbewerb Fremdsprachen mit der Wettbewerbssprache Latein teilgenommen hatten, fand am 02.06.2015 eine Preisverleihung im Gymnasium Voerde statt, bei der Andrea B. einen zweiten Preis gewann.

 

In Vorbereitung auf den Wettbewerbstag trafen sich die Teilnehmerinnen wöchentlich in einer AG mit Frau Porrozzi und lösten Aufgaben von Wettbewerben aus Vorjahren. Da sich der diesjährige Wettbewerb mit antikem Theater beschäftigte, galt es, sich über dieses Thema ausführlich zu informieren. Zusätzlich mussten die Teilnehmerinnen bereits im Vorfeld einen lateinischen Text sinnstiftend vorlesen und eine Aufnahme an die Jury schicken.

Nach einem halben Jahr Vorbereitung traten die vier schließlich zu der Klausur an. Dabei mussten sie nicht nur einen Text übersetzen, dessen Niveau weit über das der Texte aus dem Unterricht hinausging, sondern auch Lückentexte ausfüllen, ein römisches Theater mit den passenden Fachbegriffen beschriften und Verhaltensanweisungen für Schauspieler in italienischer Sprache mithilfe ihrer Lateinkenntnisse verstehen. Den Abschluss bildete eine Hörverstehensaufgabe, bei der nur durch Hören eines lateinischen Textes Fragen zum Inhalt beantwortet werden mussten.

Doch die Mühen lohnten sich: Im April erreichte das GSG eine Einladung zur Preisverleihung. Am Gymnasium in Voerde wurden die Schülerinnen in Begleitung ihrer Lateinlehrer Herrn Dr. Kamphausen und Frau Porrozzi von Schülern in römischen Gewändern begrüßt, es gab römische Köstlichkeiten zu probieren und man konnte sich Buttons mit dem Motto der Veranstaltung „Sapere gaude“ prägen lassen. Bei der festlichen Preisverleihung, die anschaulich gezeigt hat, dass Latein alles andere als eine tote Sprache ist, wurden die Projekte des Team-Wettbewerbs vorgestellt und die Preise verteilt. Andrea B. gewann einen zweiten Preis, der eine Siegerurkunde, eine römische Münze und einen Geldbetrag beinhaltete.

Fotos der Preisverleihung finden Sie in unserer Bildergalerie!

(Andrea B., Julia K., Marie S., Gizem Z., Pz, 14.06.2015)
Venimus, vidimus, vicimus — Das GSG beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Am 04.06.2009 fand im Rahmen des hochkarätigen Bundeswettbewerbs Fremdsprachen eine feierliche Preisverleihung für das Fach Latein in Köln statt; das GSG war vertreten und gewann dabei einen bemerkenswerten dritten Preis.

Anstatt einen gewöhnlichen Schultag zu erleben, stellten Alina Baum und Nina Thérèse Dörnemann schon im Januar ihr Wissen in einer vierstündigen Klausur am Christian-Rohlfs-Gymnasium in Hagen unter Beweis. Die Aufgaben waren vielseitig; es begann wenig spektakulär mit einem klassischem Übersetzungstext Ciceros, dessen Niveau das des Unterrichts bei Weitem überstieg. Fortgesetzt wurde der Wettbewerb durch verschiedenste Aufgaben: Durch Kreuzworträtsel, Lückentexte, Inschriften und vielem mehr konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Fachwissen beweisen. Was in den modernen Fremdsprachen als Alltagsprogramm gilt, wird im Lateinischen zu einer echten Hürde: Die wohl ungewöhnlichste Aufgabe wartete in Form einer Hörverstehensübung, bei der es galt, aus komplexen Satzstrukturen, wie sie im Lateinischen üblich sind, Antworten auf präzise Fragen zu geben. „Zusammenfassend waren die Aufgaben wie unser Tag: Anstrengend und lehrreich, aber in gleichen Maßen auch abwechslungsreich und amüsant.“, sagte Alina Baum.

Die Weichen für die Teilnahme wurden jedoch schon viel früher gestellt, denn nicht nur ein Vorlesetext des altrömischen Kaisers Augustus war schon als „Hausaufgabe“ zu bewältigen, sondern auch ein Thema wurde frühzeitig veröffentlicht, auf das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich vorbereiten konnten. Dieses Jahr lautete das Thema „Forum Romanum“. Da der Wettbewerb jedoch ursprünglich auf zehnte Klassen zugeschnitten ist, bedurfte es auch natürlich einiger intensiver Vorbereitungen für die Achtklässlerinnen.

Als im April dann nicht nur eine Teilnahmeurkunde im GSG, sondern vielmehr auch eine Einladung zur Preisverleihung eintraf, war die Verblüffung beinahe größer als die Freude. „Damit hatten wir natürlich überhaupt nicht gerechnet“, bestätigte Nina Thérèse Dörnemann.

In Begleitung ihrer Lateinlehrerin Stephanie Porrozzi machten Nina Thérèse Dörnemann und Alina Baum sich am 04.06.2009 auf den Weg nach Köln. Von exakt 459 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Einzelwettbewerb wurden über 50 Lateinerinnen und Lateiner mit Buchpreisen sowie Preisen der Elisabeth-Lebek-Stiftung ausgezeichnet. Für eine unvergessliche Preisverleihung sorgten nicht nur die Ursulienschule sondern unter Anderem auch der eigene Schulchor und ein unterhaltsames Theaterstück in lateinischer Sprache. GSG-Schülerin Nina Thérèse Dörnemann wurde mit dem 3. Platz ausgezeichnet, der ein umfangreiches Bücherpaket als Preis beinhaltete. Alina Baum hatte schon zuvor eine Teilnahmeurkunde erhalten.

Mit Urkunden und Büchern unter dem Arm und als strahlende Gewinnerinnen kehrten die beiden Schülerinnen nach Wetter zurück und prompt regnete es Lob und Anerkennung von allen Seiten. Eine weitere, vielleicht sogar noch erfolgreichere, Teilnahme im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil. (von Alina Baum und Nina Thérèse Dörnemann)