Der Fachbereich Latein stellt sich vor

1. Latein in der Sekundarstufe I

2. Latein in der Sekundarstufe II


Fachkollegium

Frau Baum

Frau Brock

Frau Lucas-Sinn

Herr Dr. Kamphausen

Herr Kraatz

Frau Porrozzi


 

Fachcurriculum

Fachcurriculum Latein


Latein in der Sekundarstufe I

bildseki

Jahrgangsstufe 6: (6 Kursarbeiten, 3 pro Halbjahr)

21. Februar 2017

04. April 2017

13. Juni 2017

Jahrgangsstufe 7: (6 Kursarbeiten, 3 pro Halbjahr)

23. September 2016

11. November 2016

16. Dezember 2016

Jahrgangsstufe 8: (5 Kursarbeiten, 2 im ersten, 3 im zweiten Halbjahr)

20. Februar 2017

27. März 2017

12. Juni 2017

Jahrgangsstufe 9: (4 Kursarbeiten, 2 pro Halbjahr)

07. April 2017

07. Juni 2017

Cursus N

In den Klassen 7-8 arbeiten wir mit folgendem Buch

(Beide werden durch die Schule zur Verfügung gestellt):

Cursus Texte und Übungen, Ausgabe N, Oldenbourg, C.C. Buchner, Lindauer (ISBN: 978-3-7661-5245-9)

Cursus Begleitgrammatik, Ausgabe N, Oldenbourg, C. C. Buchner, Lindauer (ISBN: 978-3-7661-5246-9)

Einen kleinen Einblick in ausgewählte Lektionen gibt es hier.

Zur Entscheidungshilfe eine Präsentation im .ppt-Format.

 

 

Ein Wagenrennen im Circus Maximus (Lektion 4)

Im Circus Maximus haben früher nicht, wie der Name vermuten lässt, Zirkusvorführungen stattgefunden. Vielmehr lieferten sich hier Wagenlenker mit ihren Viergespannen spannende und waghalsige Rennen. Diese Atmosphäre wird den Schülerinnen und Schülern in der Lektion 4 unseres Buches näher gebracht. Damit sie sich richtig in die Situation hineinversetzen können, haben die Schüler der 6. Klasse von Frau Porrozzi (2014/2015) eigene Reportagen für ein solches Wagenrennen geschrieben.

Reportage von Tom Vucemilovic (6c)

Reportage von Valerie Fischer (6b)

Reportage von Jil Schultes (6b)

Das Forum Romanum (Lektion 5)

   
Otto Bökenkamp Tom Büchel

 

In der Lektion 5 des Lehrbuchs Cursus N werden unter anderem das Altertumskundethema "Forum Romanum" behandelt. Die Schüler des Lateinkurses der 6. Klasse von Frau Egyptien (2014/2015) haben das Forum Romanum gezeichnet und die einzelnen Gebäude und Plätze beschriftet und zum Teil den Zweck benannt. Das Forum Romanum ist das älteste römische Forum und war Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens. Eine kleine Auswahl haben die Schüler Tom Büchel und Otto Bökenkamp zur Verfügung gestellt.

Hausgötter und Lararium (Lektion 16)

In der Lektion 16 des Lehrbuchs Cursus N werden das Altertumskundethems "Hausgötter und Lararium" behandelt. Zwei Lateinkurse der Stufe 7 (2013/2014) und (2014/2015) haben ihre Vorstellungen zu Papier gebracht, wie ein Lararium aussehen könnte. Das Lararium war im römischen Haus der Kultschrein der lares familiares, der Schutzgötter des Hauses bzw. der Familie. Eine kleine Auswahl haben die Schülerinnen und Schüler Kian Sauer, Diana Kluj, Jonas Schröder und Nina Rüschkamp zur Verfügung gestellt.

Caesars Rheinbrücke als Diorama (Lektion 17)

     

 

Ausgangspunkt dieses altertumskundlichen Projektes in der 7. Klasse von Herrn Kamphausen (2017/2018) war Lektion 17 in unserem Lehrbuch Cursus. Auch wenn Caesar als Schriftsteller erst in der Jgst. 9 behandelt wird, bietet es sich an, die in der Lektion dargestellten architektonischen Leistungen der Römer mit dem Bau der Rheinbrücke durch Caesars Legionen zu verbinden.Damit die Bedeutung dieser Pionierleistung für die Römer als auch die Germanen deutlich wurde, versetzten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst in die Rolle eines römischen Soldaten, der vor der Herausforderung stand, den Rhein zu überqueren. Anschließend bereiteten die Schülerinnen und Schüler den Bau ihres Dioramas dadurch vor, dass sie die entsprechenden Textstellen bei Caesar (in Übersetzung) lasen, um dann eine Konstruktionsskizze zu erstellen. Nach einer Besprechung innerhalb der Gruppen, wer welche Materialien für den Bau mitbringen sollte, machten sich die Schülerinnen und Schüler in der zweiten Doppelstunde an die Arbeit. In der darauffolgenden Doppelstunde stellten die Gruppen ihre Miniaturbrücken fertig, so dass zum Abschluss der Rheinbrückenbau in seiner Funktion als Abschreckungsmanöver seitens der Römer gewürdigt werden konnte. Bevor das Projekt evaluiert wurde, erfolgte zudem ein Vergleich mit dem Wesen des Brückenbaus heutzutage. Bei dem Gespräch am Ende kam heraus, dass es für die Schülerinnen und Schüler durchaus eine reizvolle Abwechslung ist, sich auf diesem Weg mit altertumskundlichen Themen auseinanderzusetzen.

Der Limes und das römische Köln (Lektion 18)

In der Lektion 18 des Lehrbuchs Cursus N werden die Altertumsthemen "der Limes" und "das römische Köln" behandelt. Hierzu hat ein Lateinkurs der Stufe 7 (2013/2014) zu verschiedenen Unterkategorien Plakate erstellt. Ein kleiner Eindruck kann in der Bildergalerie erworben werden.

 

Das römische Essen mal testen! (Lektion 20)

   
   

In der Lektion 20 des Lehrbuchs Cursus N werden die Altertumsthemen "römisches Essen" und "cena (Abendessen)" behandelt. In dem Lateinkurs von Frau Egyptien wollten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 (2013/2014) das römische Essen mal erproben. Dazu haben eine liebe Mutter eines Schülers und Frau Egyptien puls (Gedtreidebrei), gekochtes Gemüse, Kirschfladen, echtes römisches Brot und moretum (Frischkäsekräuterpaste) zubereitet. Manch andere Schülerinnen und Schüler haben Oliven, gekochte Eier, Senf und Datteln mitgebracht. Zusätzlich sollten sie Bettlaken mitbringen. Um das römische Esserlebnis zu vervollständigen, wurden zunächst Tuniken mit den Bettlaken gebunden, Tische in kleine Gruppen gestellt, römische Musik angemacht und schließlich wurde das Essen im Liegen verspeist.

 

 

Dido und Aeneas (Lektion 23)

Der Lehrbuchtext der Lektion 23 (Cursus A) behandelt die Geschichte von Dido und Aeneas. Hierzu hat ein Lateinkurs der Stufe 7 (2009/2010) eine Fotolovestory erstellt. Die Bilder befinden sich in der Bildergalerie.

Venimus, vidimus, vicimus — Das GSG beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

fotoninalinaAm 04.06.2009 fand im Rahmen des hochkarätigen Bundeswettbewerbs Fremdsprachen eine feierliche Preisverleihung für das Fach Latein in Köln statt; das GSG war vertreten und gewann dabei einen bemerkenswerten dritten Preis.

Anstatt einen gewöhnlichen Schultag zu erleben, stellten Alina Baum und Nina Thérèse Dörnemann schon im Januar ihr Wissen in einer vierstündigen Klausur am Christian-Rohlfs-Gymnasium in Hagen unter Beweis. Die Aufgaben waren vielseitig; es begann wenig spektakulär mit einem klassischem Übersetzungstext Ciceros, dessen Niveau das des Unterrichts bei Weitem überstieg. Fortgesetzt wurde der Wettbewerb durch verschiedenste Aufgaben: Durch Kreuzworträtsel, Lückentexte, Inschriften und vielem mehr konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Fachwissen beweisen. Was in den modernen Fremdsprachen als Alltagsprogramm gilt, wird im Lateinischen zu einer echten Hürde: Die wohl ungewöhnlichste Aufgabe wartete in Form einer Hörverstehensübung, bei der es galt, aus komplexen Satzstrukturen, wie sie im Lateinischen üblich sind, Antworten auf präzise Fragen zu geben. „Zusammenfassend waren die Aufgaben wie unser Tag: Anstrengend und lehrreich, aber in gleichen Maßen auch abwechslungsreich und amüsant.", sagte Alina Baum.

Die Weichen für die Teilnahme wurden jedoch schon viel früher gestellt, denn nicht nur ein Vorlesetext des altrömischen Kaisers Augustus war schon als „Hausaufgabe" zu bewältigen, sondern auch ein Thema wurde frühzeitig veröffentlicht, auf das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich vorbereiten konnten. Dieses Jahr lautete das Thema
„Forum Romanum". Da der Wettbewerb jedoch ursprünglich auf zehnte Klassen zugeschnitten ist, bedurfte es auch natürlich einiger intensiver Vorbereitungen für die Achtklässlerinnen.

Als im April dann nicht nur eine Teilnahmeurkunde im GSG, sondern vielmehr auch eine Einladung zur Preisverleihung eintraf, war die Verblüffung beinahe größer als die Freude. „Damit hatten wir natürlich überhaupt nicht gerechnet", bestätigte Nina Thérèse Dörnemann.

In Begleitung ihrer Lateinlehrerin Stephanie Porrozzi machten Nina Thérèse Dörnemann und Alina Baum sich am 04.06.2009 auf den Weg nach Köln. Von exakt 459 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Einzelwettbewerb
wurden über 50 Lateinerinnen und Lateiner mit Buchpreisen sowie Preisen der Elisabeth-Lebek-Stiftung ausgezeichnet. Für eine unvergessliche Preisverleihung sorgten nicht nur die Ursulienschule sondern unter Anderem auch der eigene Schulchor und ein unterhaltsames Theaterstück in lateinischer Sprache. GSG-Schülerin Nina Thérèse Dörnemann wurde mit dem 3. Platz ausgezeichnet, der ein umfangreiches Bücherpaket als Preis beinhaltete. Alina Baum hatte schon zuvor eine Teilnahmeurkunde erhalten.

Mit Urkunden und Büchern unter dem Arm und als strahlende Gewinnerinnen kehrten die beiden Schülerinnen nach Wetter zurück und prompt regnete es Lob und Anerkennung von allen Seiten. Eine weitere, vielleicht sogar noch erfolgreichere, Teilnahme im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil. (von Alina Baum und Nina Thérèse Dörnemann)

Wettbewerb für die Sekundarstufe I

Die Anforderungen in den Wettbewerbsaufgaben sind so gestaltet, dass sie im 4. Lernjahr Latein bewältigt werden können. Eine Zulassung bereits im 3. Lernjahr ist nicht ausgeschlossen. Der Wettbewerb wird in
zwei Formen angeboten: Einzelwettbewerb: In fünf verschiedenen Aufgabentypen findet sich eine Mischung von Aufgabenstellungen, wie sie für den altsprachlichen Unterricht typisch sind, mit solchen, die ehr für die modernen Fremdsprachen verwendet werden. Diese Aufgaben haben sich in Jahren hervorragend bewährt.

Gruppenwettbewerb: Eine Schülergruppe, bestehend aus mindestens 6 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern, wählt das Thema einer Gruppenarbeit, ebenso die Art der Präsentation. Voraussetzung ist, dass die Texte
überwiegend in lateinsiche Sprache abgefasst werden. Die Lehrerin bzw. der Lehrer fungieren als Beraterin bzw. Berater.

Mehr unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de


Latein in der Sekundarstufe II

bildsekii

L1 + L2 (Luca und Kamp): 09. November 2017

L1 (Luca): 08. Dezember 2017

L2 (Kamp): 14. Dezember 2017

Das Latinum ist die Definition eines Standards an Kenntnissen und Kompetenzen im Umgang mit lateinischen Texten hinsichtlich der Fähigkeit, lateinische Originaltexte zu verstehen und zu übersetzen. Der Nachweis des Latinums wird bei der Zulassung zum Studium bzw. bei der Zulassung zum Examen in zahlreichen Fächern gefordert, und zwar sowohl in Studiengängen, die mit einem Staatsexamen abschließen, wie auch bei hochschulinternen Prüfungen (Magister, Promotion). An den einzelnen Universitäten in NRW und den übrigen Bundesländern gelten hinsichtlich des Latinums unterschiedliche Bedingungen. In der Regel können über die Homepages der jeweiligen Universitäten die konkreten Bedingungen abgefragt werden.

Das Latinum ist eine Qualifikation, die bei Lateinbeginn ab Klasse 6 am Ende der Jahrgangsstufe E10 erworben werden kann. Voraussetzung für die Zuerkennung des Latinums ist in diesen Fällen, dass im jeweils letzten Kurshalbjahr mindestens ausreichende Leistungen erzielt worden sind. Das Latinum wird auf dem Abgangs- oder Abschlusszeugnis bescheinigt.

Folgende Regelungen zum Erwerb des Latinums bei ganzjährigem Auslandsaufenthalt in der Jahrgangsstufe E10

Nach der Rückkehr von einem ganzjährigen Auslandsaufenthalt kann durch die Teilnahme am Unterricht der Jahrgangstufe E10 (ab 6) das Latinum erworben werden, wenn der Kurs am Ende mit ausreichenden
Leistungen abgeschlossen wird.

Ist eine Teilnahme an diesem Kurs nicht möglich, gibt es eine Feststellungsprüfung mit einer zentral gestellten schriftlichen und einer dezentral an der jeweiligen Schule gestellten mündlichen Aufgabe (s. unten). Termin dafür ist das Ende des unmittelbar folgenden Schuljahres, jedoch spätestens am Ende des übernächsten Schuljahres, also am Ende der Jahrgangsstufe Q1.

Eine dritte Möglichkeit besteht nur für Schülerinnen und Schüler, die in den Zeugnissen der Halbjahre 8.1, 8.2 und 9.1 im Fach Latein mindestens gute Leistungen haben und die für ein ganzes Schuljahr in der Jahrgangsstufe E10 beurlaubt sind. Diese können schon vor Beginn des Auslandsjahres eine Prüfung ablegen, und zwar am Ende der Klasse 9. Dazu werden sie nach eingehender Beratung des Schülers/der Schülerin
sowie der Eltern spätestens bis zum 15. März des Schuljahres, in dem die Prüfung stattfindet, angemeldet.

Die Prüfung umfasst eine 3-stündige Klausur und eine mündliche Prüfung im Umfang von 15-20 Minuten. Die Aufgaben der schriftlichen Prüfung stellt die obere Schulaufsichtsbehörde. Die mündliche Prüfung wird von der Schule durchgeführt.

Auf Anfrage geben die Bezirksregierungen ab dem 15. Oktober den Termin für die schriftliche Prüfung sowie 2 Rahmenthemen gemäß Kapitel 2212 des Lehrplans für das Fach Latein in der gymnasialen Oberstufe
bekannt. Die Schulaufsciht nennt die zentralen Autoren, an denen die einzelnen Kursthemen zu entfalten sind und deren Erarbeitung für die Prüfung vorausgesetzt wird. Die Aufgaben für die schriftliche Prüfung
wird einem der beiden Rahmenthemen entnommen. Für die mündliche Prüfung ist das andere Rahmenthema die Grundlage.

Die Vorbereitung auf die Prüfung liegt in der Verantwortung des Prüflings und der Erziehungsberechtigten. Ein Anspruch auf ein zusätzliches Unterrichtsangebot besteht nicht.

Mehr Informationen zum Latinum finden Sie hier.

In unserem Lateinunterricht bei Herrn Dr. Kamphausen (2014/2015) übersetzten und besprachen wir im zweiten Halbjahr der Einführungsphase die Metamorphosen des Dichters Ovid. Diese enthalten sehr viele Verwandlungsgeschichten, so dass es nicht möglich ist, sie alle im Unterricht anzusprechen. Dennoch sollte es uns möglich werden, weitere Einblicke in diese Erzählungen zu bekommen.

Hierzu haben wir uns in unserem Kurs in Gruppen mit maximal vier Personen zusammengeschlossen und innerhalb dieser Gruppen jeweils eine weitere Verwandlungsgeschichte neben dem regulären Unterrichtstoff inhaltlich kreativ dargestellt: z. B. in einer Fotostory oder Verfilmung. Zu den Metamorphosen, die von den Gruppen bearbeitet wurden, gehören: Philemon und Baucis, Orpheus und Eurydike, Apoll und Daphne, Jupiter und Io, Narciss und Echo und Deucalion und Pyrrha.

Einige Einblicke in unsere Arbeiten erhalten Sie in unserer Bildergalerie. 

Ein Beispiel zu Narcissus und Echo (2008/2009 Pz) finden Sie in unserer Bildergalerie.

Dieser Wettbewerb wird getragen von dem Verein der Freunde des altsprachlichen Unterrichts aud der Antike e.V. in Aachen. In Erinnerung an Karl den Großen trägt der Wettbewerb auch den Namen "Carolinum".

Dieser Wettbewerb ist zugänglich für Schülerinnen und Schüler, die in der gymnasialen Oberstufe Latein als fortgeführte Fremdsprache belegt haben. Er besteht aus folgenden Teilen:

1. Runde: Essay zu einem von mehreren Themen aus dem Lateinischen

2. Runde: Übersetzungsklausur (ca. 200 Wörter Originaltext mit Hilfen in 3 Zeitstunden)

3. Runde: Vortrag zu einem selbst gewählten Thema mit anschließender Befragung durch die Jury und Diskussion.

Dazu kommt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Endrunde noch ein Auswahlgespräch entsprechend dem Reglement der Studienstiftung der Deutschen Volkes.

Ein erster Einstieg in diesen Wettbewerb ist ab der Jahrgangsstufe E10 möglich.

Mehr Informationen zum Certamen Carolinum finden Sie hier.

(Pz)