Der Fachbereich Sport stellt sich vor

 

 

Am GSG unterrichten folgende Lehrerinnen und Lehrer Sport:

  • Frau Baltes
  • Herr Dr. Blotzheim
  • Herr Dietz
  • Herr Jost
  • Frau Kittler
  • Frau Mexner
  • Herr Osebold
  • Frau Röhl
  • Frau Schefke
  • Frau Wilhelm
  • Herr Winterstein
  • Frau Wolff
  • Frau Zimmer

Wir verfügen an unserer Schule über ein breites Angebot an Sportstätten. Im Mittelpunkt steht die Dreifachsporthalle Oberwengern mit einer Tribüne. In der Halle befindet sich zudem ein Fitnessraum, der unter Aufsicht einer Lehrperson im Unterricht genutzt werden kann. Der Schwimmunterricht findet im angrenzenden Hallenbad statt, für das Sporttreiben im Freien steht der Sportplatz Oberwengern mit Fußballfeld, Laufbahn und zwei Sprunggruben zur Verfügung. Auf einem angrenzenden kleineren Sportplatz befindet sich die Kugelstoßanlage. Der neu gestaltete Sportplatz Harkortberg mit Rasenplatz und Tartanbahn wird vor allem vom Sport-Leistungskurs genutzt. Zudem können die in einem Bootshaus an der Ruhr liegenden stadteigenen Ruderboote genutzt werden, im Sommer besteht prinzipiell die Möglichkeit zur Nutzung der neben dem schulischen Gelände gelegenen Tennisanlage.

 

Der Sportunterricht ist das einzige Schulfach, das Schülerinnen und Schüler nicht nur in kognitiver, emotionaler und sozialer Hinsicht fördert, sondern seine besondere Bedeutung geht auf die körperlichen Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten in Sport, Spiel und Bewegung zurück. In dieser Hinsicht „bewegt“ er alle Schülerinnen und Schüler. Aber nicht nur im Sportunterricht, sondern auch im außerunterrichtlichen Schulsport mit Arbeitsgemeinschaften oder Tages- und Wanderfahrten leistet der Schulsport einen unverzichtbaren Beitrag zu einer bewegungsfreudigen Schule und zu gesundheitsförderlichem Verhalten. Unsere Schule folgt diesem ganzheitlichen Leitbild, das die Freude an Sport, Spiel und Bewegung in einer bewegungsfreudigen Schule fördern will.

Vor diesem Hintergrund verfolgt die Fachkonferenz Sport am GSG einen doppelten Auftrag. Einerseits sind unsere Schülerinnen und Schülern zum lebenslangen Sporttreiben anzuleiten und in den Stand zu setzen, an den vielfältigen Aktivitäten der Sport-, Spiel- und Bewegungskultur teilzunehmen. Dies können klassische Spielsportarten wie Basketball, Fußball oder Volleyball sein, aber auch die verschiedenen Formens des Schwimmens, der Leichtathletik oder des Turnens. Andererseits dienen Sport, Spiel und Bewegung als Mittel für eine individuelle Förderung, indem Schülerinnen und Schüler beim Sporttreiben eigene Sinngebungen entdecken und verfolgen sollen, wie das Erleben von Spannung im Spiel, die Kooperation mit anderen, das Erbringen einer individuellen Leistung, die Freude an der Bewegung oder die Möglichkeit sich körperlich auszudrücken. Auf diese Weise soll die Ausbildung einer mündigen, bewegungsfreudigen und gesundheitsbewussten Persönlichkeit ermöglicht, langfristig die Freude an der Bewegung und am Sport erhalten sowie Gesundheitsbewusstsein und Fitness für die Bewältigung des Alltags in die eigene Lebensführung integriert werden.

Im und durch den Schulsport können die in unserem schulischen Leitbild formulierten Werte somit folgendermaßen erfahren werden:

  • Der Schulsport ist ein ideales Erprobungsfeld für geeignete Formen des respektvollen und toleranten Miteinanders und Zusammenlebens, da hier gemeinsame Absprachen, Regelübereinkommen, Konfliktlösungen und Kompromissvereinbarungen initiiert werden müssen.
  • Wie kaum ein anderes Fach bietet der Schulsport die Möglichkeit, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Hilfestellungen im Turnen oder beim Bau von Menschenpyramiden, ein gesundheitsgerechtes Sporttreiben, das den eigenen Körper nicht schädigt, oder die gemeinsame Erarbeitung einer Choreographie sind nur einige Beispiele für die Möglichkeiten, die der Schulsport zur Übernahme von Verantwortung bietet.
  • Der Schulsport bietet vielfältige Chancen, die Lern- und Leistungsbereitschaft zu fördern. Er hält eine Fülle von Möglichkeiten bereit, die es dem Einzelnen ermöglichen, durch eigene Anstrengung gesteckte Ziele zu erreichen. Wer sich dabei als Könner erfährt, aber auch nur kleine Fortschritte macht, stärkt und stabilisiert sein Selbstvertrauen und entwickelt Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit.

Die Fachkonferenz Sport verpflichtet sich auf der Grundlage gemeinsamer Zusammenarbeit und Absprachen, die als notwendig erachteten Maßnahmen zur Sicherung der Qualität des Schulsports durchzuführen. Hierzu gehören die regelmäßige Teilnahme an Implementationsveranstaltungen, Qualitätszirkeln und Fortbildungen, aber auch und insbesondere die tägliche verantwortungsvolle Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern.

Wir verpflichten uns darüber hinaus, das hier dargelegte Leitbild der Schulöffentlichkeit vorzulegen und in regelmäßigen Abständen zu prüfen und gegebenenfalls fortzuschreiben. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern sind herzlich eingeladen, sich an diesem Prozess zu beteiligen.

Leistungskonzept/-bewertung im Fach Sport in der Sekundarstufe I

Das im Folgenden darzustellende Konzept zur Leistungsbewertung legt auf der Grundlage des Kernlehrplans Sport fest, welche Grundsätze und Formen der Leistungsmessung und Leistungsbewertung verbindlich in den jeweiligen Jahrgangsstufen gelten bzw. zu erbringen sind. Dadurch wird die Vergleichbarkeit der Anforderungen innerhalb einzelner Jahrgangsstufen und Schulstufen sichergestellt. Die Leistungsbeurteilung orientiert sich dabei am spezifischen Lernvermögen, an den im Lehrplan beschriebenen Kompetenzerwartungen und den Zielsetzungen eines Unterrichtsvorhabens. Neben den Ergebnissen des Unterrichts sind auch die Prozesse, die zu einem Ergebnis geführt haben, einzubeziehen:

Leistungskonzept/-bewertung im Fach Sport in der Sekundarstufe I

 

Leistungsbewertung in der Sekundarstufe II

Noch gelten die alten Lehrpläne für das Fach Sport in der Oberstufe:

Leistungsbewertung im Fach Sport Sek II

Eine besondere Möglichkeit, die an unserer Schule in Kooperation mit dem Friedrich-Harkort-Gymnasium in Herdecke angeboten wird, ist die Teilnahme an einem Sport-Leistungskurs als zweitem Fach der Abiturprüfung. Im Leistungskurs werden die Inhalte, Theorien und Modelle des Faches in ihrer Komplexität behandelt, die fachlichen Arbeitsmittel und Methoden vertieft sowie der Standort des Faches im Rahmen einer breit angelegten Allgemeinbildung bestimmt. In der Reflexion sportlichen Handelns sollen die Schülerinnen und Schüler zu einer naturwissenschaftlich orientierten Erkenntnisgewinnung wie z.B. der Messung der Ausdauerleistungsfähigkeit und zu einer differenzierten Urteilsfähigkeit gegenüber dem gesellschaftlichen Phänomen Sport wie z.B. der Dopingproblematik angeleitet werden.

Die Profilbildung im Leistungskurs erfolgt wie im Grundkurs, wobei hier die jedes Jahr leicht wechselnden Vorgaben durch das Zentralabitur zu berücksichtigen sind. Die Abiturprüfung besteht aus einer Fachprüfung, die sich aus einer Klausur und einer praktischen Prüfung zusammensetzt. In der praktischen Prüfung sind drei Prüfungsleistungen zu erbringen. Der erste und zweite Prüfungsteil besteht aus der Überprüfung wettkampfbezogener Leistungen. Dies erfolgt am GSG in der Regel in der Überprüfung der Spielfähigkeit im Volleyball und den zu messenden Leistungen in einem leichtathletischen Dreikampf. Im dritten Prüfungsteil ist eine Ausdauerleistung zu erbringen, dies ist im Rahmen der schulorganisatorischen Möglichkeiten ein 5000 m-Lauf oder 400-/800 m-Zeitschwimmen.

Der Leistungskurs wird fünfstündig unterrichtet, d.h., drei vorrangig sportpraktische Stunden und zwei vorrangig sporttheoretische Stunden.

Die aktuellen Anforderungen zum Sportabitur, Aktuelles und Weiterführendes zum Schulsport können unter http://www.schulsport-nrw.de abgefragt werden.